Bockjagd - Ein erstes Mal.
Ich bin Michael. Einer von Vielen einer neuen Generation von Jägerinnen und Jägern- der Jäger 2.0 sozusagen. Morgen gehe ich zum ersten Mal allein zur Jagd - Bockjagd.

Seit kurzem habe ich den Jagdschein.
Menschen wie ich sind durch die sozialen Medien gut vernetzt, das Angebot von Jagdfilmen ist schier endlos. Hier habe ich schon viel von der Jagd gesehen – selbst erlebt habe ich sie zum Zeitpunkt dieser Geschichte noch nicht. Der moderne Jäger ist mit modernster Technik wie Wärmebildtechnik und eingebautem Entfernungsmesser im Fernglas ausgestattet.
Die Veränderung macht auch vor der Jagd nicht halt. Mir fällt es nicht schwer mit Zeit zu gehen.
Morgen gehe ich zum ersten Mal allein zur Jagd - Bockjagd.
Draußen sein ist ein Leben voller Erleben.
Das Revier haben wir in den letzten Wochen „fit“ gemacht. Die Hochsitze sind kontrolliert, die Pirschwege sind gepflegt.
Plätzstellen verraten die Anwesenheit eines Bocks. Auch das ein oder andere gefegte Bäumchen begegnet uns bei den Revierarbeiten.

Auch die die persönliche Ausstattung gehört zu den Rahmenbedingungen, die gut vorbereitet sein wollen.
Eingeschossen ist meine Büchse im Kaliber .308 Win. GECO STAR. Ich übe regelmäßig auf dem Schießstand. Sehr gute Schussgruppen erhöhen nicht nur das Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten, sondern auch in meine Waffe und vor allem in die Munition. Zweifel, dass das bleifreie Geschoss der GECO Star eine gute Wirkung beim Schuss auf Wild haben wird, habe ich keine.
Nun geht es endlich hinaus ins Revier.
Heute Abend gilt es - Gemeinschaftsansitz mit Freunden.
Die Hochsitze werden verlost. Ich greife in den Hut des Jagdherrn und ziehe einen Zettel heraus.
Mit meinem heutigen Sitz habe ich Glück.
Er befindet sich an einer ruhigen Blöße mitten in Wald, ein guter Spot für Rehwild.
Als ich mich bereits frühzeigt auf dem Weg zum Sitz machte, befinden sich bereits zwei Ricken im Bereich des Sitzes. Sie halten mich aus. Auf dem Sitz angekommen, lade ich meine Büchse und mich überkommt eine große Aufregung. Nie zuvor habe ich außerhalb eines Schießstands eine Büchse geladen oder einen Schuss abgegeben.
Ich beobachte die Umgebung. Das Zwitschern der Vögel und das leise Rascheln der Blätter der Bäume im Wind beruhigen mich.

Plötzlich höre ich ein Rascheln hinter mir im Bestand.
Da springen wie aus dem nichts zwei Rehe aus der Dickung. Eines ist kleiner als das andere. Das Fernglas verrät, der Platzbock vertreibt einen Jährling aus seinem Einstand.
Der Jährling sucht sein Heil in der Flucht und ist nach kurzer Zeit nicht mehr zu sehen. Zurück bleibt der Platzbock. Er stolziert an der Dickungskante entlang und fegt heftig an einem kleinen Bäumchen. 50 Meter von mir entfernt gibt er ein imposantes Bild ab.
Irgendwann verschwindet er in seinem Einstand.
Ich lasse meinen Blick durch Kronen der alten Eichen schweifen. Die Sonne steht noch gut sichtbar über dem Horizont und wärmt mein Gesicht, da bemerke ich um Augenwinkel etwas Rotes. Wie hingezaubert steht da ein weiterer Bock. Es handelt sich um einen Jährling mit lauscherhohen Spießen – der passt!

Das Herz schlägt mir bis zum Hals, als ich zur Büchse greife und anbacke.
Das Absehen tanzt unkontrollierbar auf dem Wildkörper hin und her – so wird das nichts.
Der Bock zieht langsam und vertraut weiter auf die Blöße.
Nach einigen tiefen Atemzügen nehme ich die Büchse erneut in die Hand. Das Absehen ruht ruhig auf dem Blatt des Bockes der inzwischen Breit auf circa 60 Gängen vor mir steht. Ich erhöhte den Druck auf den Abzug, der Schuss bricht. Der Bock zeichnet gut und flüchtet in die Dickung. Ich repetierte blitzschnell aber an einen weiteren Schuss ist nicht zu denken.
Ich rauche zwar nicht, dennoch warte ich eine Zigarettenlänge ab, bis ich die Waffe entlade und die Leiter hinabsteige. Unten angekommen glänzt die GECO Patronenhülse auf dem Waldboden, beim Repetieren, wurde sie vom Sitz geschleudert. Als Erinnerung an mein erstes Stück Wild stecke ich sie ein.
Der Anschuss ist nicht schwer zu finden. Ich kontrolliere ihn sorgfältig und bin überrascht, wie viele Pirschzeigen zu sehen sind.
Schnitt – und Risshaar, kleine Wildbretstücke, Lungenschweiß. Unzweifelhafte Pirschzeichen, dass das Stück sicher verendet sein muss. Ich gehe die gut sichtbare Schweißfährte aus. Das Böckchen hatte es gerade wenige Meter in die Dickung geschafft, bevor es verendete.
Die Kugel sitz perfekt hinterm Blatt.
Beim Aufbrechen zeigt sich, wie sauber das Deformationsgeschoss den Wildkörper durchschlagen hatte, ohne Wildbret zu entwerten.

Ich bin dankbar für das Jagdglück.
Am Anfang meiner Geschichte erzählte ich von einer sich ständig verändernden Welt. Die Schilderung dieses Jagderlebnisses steht für viele Weitere, die ich bis jetzt erleben durfte. Alle haben mir gezeigt, dass auch Beständigkeit wichtig ist. Wer gut jagen will, muss sich auf seine Fähigkeiten, Ausrüstung und Munition verlassen können.
Die GECO Patronenhülse schmückt meine erste Bocktrophäe an der Wand – Waidmannsdank.
Büchsenpatronen
GECO STAR
Das GECO STAR ist ein bleifreies Deformationsgeschoss mit maximaler Tiefenwirkung und hohem Restgewicht.
Kaliber:
GECO STAR

