Drückjagd im jungen Wald

Mein Name ist Laurenz. Ich bin aufgewachsen zwischen den Höhen der Eifel und den gewaltigen Tagebauen des rheinischen Braunkohlereviers – Gruben, so weit das Auge reicht. Dies ist meine Geschichte.

Rekultivierte Landschaften, junges Revier, intensive Jagdmomente

Mein Name ist Laurenz. Ich bin aufgewachsen zwischen den Höhen der Eifel und den gewaltigen Tagebauen des rheinischen Braunkohlereviers – Gruben, so weit das Auge reicht.

Diese Landschaft ist ständig im Wandel. Tagebaugruben wandern, Meter für Meter. Dort, wo heute noch Erde bewegt wird, entstehen schon bald wieder Felder oder Wald. Rekultivierung nennt man das. Und genau dort, wo der Wald zurückkehrt, folgt auch das Wild.

Diese jungen Reviere sind etwas Besonderes: Sie bringen Verantwortung, aber auch einzigartige Waidmannsfreuden für den Jäger.

Dies ist meine Geschichte.

Vorbereitung auf die Drückjagd

Der Weg zu meinem Stand ist matschig. Nasser Boden, rutschiges Laub. Ich gehe zügig, aber ohne Hast. Denn Drückjagd bedeutet nicht Hektik – sondern vorbereitet zu sein, bevor es überhaupt losgeht.

Meine orangefarbene Kleidung hebt sich deutlich vom tristen Winterwald ab. Genau so soll es sein. Sicherheit hat bei Bewegungsjagden oberste Priorität.

Mein Drückjagdbock steht stabil. Ein kurzer Griff ans Holz, ein prüfendes Rütteln – erst dann klettere ich hinauf.

Meine Deutsch-Drahthaar-Hündin Paula lege ich unten am Stand ab. Ruhig und konzentriert wartet sie auf ihren Einsatz.

Der Stand: Überblick und Konzentration

Oben angekommen eröffnet sich ein perfekter Überblick:
Links eine Schneise, rechts dichter Bestand, dazwischen Brombeerhecken.

Ein klassischer Einstellungsbereich – hier kann jederzeit Wild in Anblick kommen.

Jetzt heißt es: volle Aufmerksamkeit. Jede Bewegung wahrnehmen, jede Linie im Blick behalten. Alle Sinne sind geschärft.

Ohne Hunde kein Jagderfolg

Die Bewegungsjagd lebt nicht von den Schützen, sondern von denen, die das Wild überhaupt erst in Bewegung bringen.

Die Hunde leisten dabei elementare Arbeit: Sie finden das Wild und bringen es laut auf die Läufe.

Kurz gesagt: Ohne Hunde kein Jagderfolg.

Munition für die Drückjagd: GECO Softpoint .308 Win.

Das Treiben beginnt. Ich richte mich ein und lade meine Büchse.

Meine Wahl fällt auf die GECO Softpoint im Kaliber .308 Winchester.

Das Teilmantelgeschoss vereint genau die Eigenschaften, die ich für die Jagd auf Schalenwild schätze:

  • zuverlässige Augenblickswirkung

  • gute Tiefenwirkung

  • hohe Ausschusswahrscheinlichkeit

  • deutliches Pirschzeichen

Besonders wichtig ist mir außerdem eine moderate Wildbretentwertung, da ich das erlegte Wild selbst verwerte.

Das Treiben beginnt

Ich schnalle Paula. Sofort nimmt sie die Dickung an.

Ein Reh springt hoch – erst sichtbar, dann fährtenlaut verschwindet es im Treiben. In jedem „Jiff“ steckt pure Passion.

Ein Schuss fällt in der Ferne. Kurz darauf verstummt das Lautgeben. Einer meiner Mitjäger hatte Waidmannsheil.

Weitere Hunde sind zu hören. Erst fern, dann näherkommend. Stimmen und Rufe der Treiber ziehen durch den Wald.

Mein Blick wandert immer wieder über dieselben Linien: Schneise, Bestandsränder, Lücken.

Entscheidung in Sekunden

Plötzlich – rechts ein Schatten.

Eine Sau passiert die Schneise.

Zu kurz. Zu unsauber. Kein klares Ansprechen.

Ich bleibe ruhig. Kein Schuss.

Auf der Drückjagd ist kein Platz für falsche Eitelkeit. Wenn es nicht passt, bleibt der Finger gerade – egal, wie sehr das Jagdfieber drängt.

Teil des großen Ganzen

Das Hundegeläut kommt näher, zieht dann an mir vorbei.

So viel Bewegung im Wald ist eine Ausnahmesituation. Man wird Teil eines großen Zusammenspiels von Wild, Hund und Mensch.

Und doch ist man allein auf seinem Stand – verantwortlich für jede Entscheidung.

Ende des Treibens

Langsam ebbt alles ab.

Die Stimmen werden leiser, das Hundegeläut verschwindet. Ruhe kehrt zurück in den Wald.

Ein Blick auf die Uhr bestätigt es: Das Treiben ist beendet. Hahn in Ruh.

Ich entlade meine Waffe und steige ab. Paula ist inzwischen zurück und sitzt ruhig bei mir.

Wir warten auf den Ansteller.

Halali und Strecke

Eine spannende Jagd liegt hinter uns – Halali.

Paula und ich freuen uns auf das Streckelegen und das anschließende Beisammensein.

Heiße Suppe, knisterndes Feuer und die Geschichten der Mitjäger lassen den Jagdtag ausklingen.

Ein Tag, der in Erinnerung bleibt.


Büchsenpatronen

GECO SOFTPOINT

Das GECO SOFTPOINT ist universell einsetzbar und nahezu allen jagdlichen Situation gewachsen.

Image of the GECO SOFTPOINT ammunition packaging

Kaliber:

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GECO SOFTPOINT

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